
June 14, 2010
May 08, 2010
spheric lounge - live ambient music - session 102

spheric lounge - session 102 - 07.05.2010 - pictures - mp3: dimensional games ( 67:17 ) - team: anatol locker, okaliin, chris werner, jens groh, stefan wendler, enzo cage - postproduction: chris werner - location: enzo cage
April 10, 2010
spheric lounge mixes

2039.4 Kilometers [ 137 min. ]
At The Top Of Avala Mountain_Dayligh [ 67 min. ]
At The Top Of Avala Mountain_Moonlight [ 93 min. ]
REM Phase [ 90 min. ]
Waiting For The Spring In Belgrade [ 122 min. ]
You Could Find This Inside Yourself [ 76 min. ]
10 hours of spheric lounge mixes by TranscendenT
February 20, 2010
spheric lounge - live ambient music - session 101
spheric lounge session 101 - 18.02.2010 - mp3s: personal orbit - finally they crossed the ice - far from home - dreams in an airplane - team: florian anwander, okaliin, jens groh - location: okaliin studioFebruary 02, 2010
November 20, 2009
November 09, 2009
spheric lounge - live ambient music - session 99
spheric lounge - session 99 - 05.11.2009 - pictures - mp3s: molecular strings - journey_to_asteroid_harimaya-bashi - droning in outland - masters and peace - little something - and we did it again - team: okaliin, anatol locker, chris werner, wolfram graser, enzo cage - postproduction: okaliin - location: okaliin studioAugust 02, 2009
spheric lounge - live ambient music - session 98

spheric lounge - session 98 - 01.08.09 - pictures - audio team: adriano capizzi, harry triendl, florian anwander, isabelle künstler, jürgen schaffarczik, wolfram graser, stefan wendler, marco kern, okaliin, andreas indra, enzo cage - visuals: peter becker, martin siegler - dance: veronika hoffmann, beate bock, marcella d'amico, christiane kühne, (...) - pictures: manfred forster, florian anwander, stefan wendler, harrald tiendl - video postproduction: enzo cage - backup recording: adriano capizzi (main recording failed) - location: kunst-pavillon
July 31, 2009
May 03, 2009
spheric lounge - live ambient music - session 97

spheric lounge - session 97 - 01.05.2009 - pictures - mp3s: ladadiladadida (07:02), last man on earth (25:50), rain in my bathroom ( 7:45), shadows of life and thougt (2:41) - team: okaliin, chris werner, isabelle künstler, jens groh - postproduction: okaliin - location: okaliin studio
March 11, 2009
spheric lounge - live ambient music - session 96

spheric lounge session 96 - 21.02.2009 - mp3s: instant dreams, running rooms, sky in an empty box, picture traveler - pictures - team: chris werner, joeka, stefan wendler, okaliin, jens groh, enzo cage - postproduction: okaliin - location: okaliin studio
January 12, 2009
spheric lounge - live ambient music - session 95

spheric lounge - session 95 - 10.01.2009 - pictures - mp3s: eighty minutes - team: isabelle künstler, jens groh, chris werner, wolfram graser, enzo cage - recording: jens groh - photos & video: enzo cage - postproduction: chris werner - location: isabelle künstler
November 09, 2008
spheric lounge - live ambient music - session 94

session 94 - 06.11.2008 - pictures - mp3: going private (05:16) - team: marco kern, wolfram graser, jens groh - dance: veronica hoffmann, beate bock - visuals: martin siegler - dj: marco kern - postproduction: jens groh - location: kranhalle
October 24, 2008
hyperreal - new music video
the spheric lounge video "hyperreal" was produced by marijan bohte with videofootage from the session 93.
October 03, 2008
play free audiobooks with free ambient music
auf vorlesen.net gibt es über 500 freie audiobooks die man sehr gut mit live ambient kombinieren kann. tauche ein in endlose klangweltgeschichten. einfach zwei player gleichzeitig starten.
September 20, 2008
spheric lounge - live ambient music - session 93

session 93 - 26.09.2008 - pictures - music video: liquid space - mp3s: hyperreal, trickle, ooze, liquid lounge - team: florian anwander, anatol locker, isabelle künstler, manfred forster, marco kern, okaliin, taro, guido hieronymus, biljana pais, enzo cage - visuals: gyoergy pongracz, martin siegler - dance: veronica hoffmann, beate bock, peter sommerer, christiane kühne, martin siegler & many more (please leave a comment to this post) - catering: veronica hoffmann - pictures: jens groh, enzo cage - recording: anatol locker - music video: marijan bohte, enzo cage - location: liquid lounge / lachdach ateliers.
ein flüssiger raum - voller farben - voller formen... etwas ist anders... wer ihn betritt spürt es sofort. es gibt viel zu sehen, zu hören, zu spüren... doch da ist mehr. der flüssige raum läd dich ein - teil zu werden, doch sagt er dir nicht wie... du weisst es einfach... du kannst sein wer du willst... alles was du tust wird aufgenommen und wird eins mit der flüssigkeit, die dich umgibt... alles was du nimmst und alles was du gibst. voller spannung... aequilibrium...
September 05, 2008
spheric lounge - live ambient music - session 92
session 92 - 04.09.2008 - pictures - mp3s: route92 vurt drive (93:05), vurt drive (07:16) - music video - team: anatol locker, chris werner, oliver weisse, joeka, jens groh, okaliin, enzo cage - dance: christiane kühne, mister x - postproduction: chris werner - visuals: jens groh & music video - location: kranhalle
chris hat was neues bei der postproduction ausprobiert und statt mehrerer titel, einen 90 minütgen session remix aus session 92 produziert. der einstig ist kraftvoll düster und unterwegs auf der reise zum ende des universums begegnet man krakigem ungetüm, infinitisimalen reversebrain verspulungen, kolibrischwärmen, einer eigentümlich vagen erzählerin, elektro dungeons, neon kirchgewölben, dem ende von allem, einem mondaufgang auf neptun, reichlich sägemehl, vinyl roboter und holz. auch wenn es in meinen ohren an ein paar stellen holpert, ist der vurt drive eine reise wert. anschnallen - nehmt einfach die route 92 und dann immer gerade aus. das musikvideo [ vurt drive ] stammt zum ersten mal aus jens feder und ich finde es dramaturgisch sehr einfühlsam geschnitten. die zarten visuals die dort zu sehen sind, stammen aus der neuen videoroutine, die jens algorythmnisch stark an sein softwaresynthesizer grohnium angelehnt hat. seine erhobene hand wird von der webcam seines macbooks pro eingefangen und verarbeitet. ( falls sich jemand über die merkwürdige haltung wundern sollte :-) was mich besonders freut, ist, dass sich die beiträge bei der spheric lounge immer weiter streuen. inzwischen werden fast alle parts von unterschiedlichen spielern übernommen ( musik improvisation, tanz improvisation, visuals, session master, audiotechnik, licht, audio postproduction, video postproduction, veranstaltungsorganisation, cover design, website...) früher hing noch viel mehr an mir und ich geniesse es, zunehmend die einhergehende verantwortung zu verlieren. es wird zu einem netzwerk kreativer menschen, die sich frei, spielerisch und hierarchielos begegnen können. und wenn man den blick auf's ganze nicht verliert, kann sich jeder im moment frei entfalten. ist es nicht toll, wenn die handschrift mehrerer menschen zusammen ein größeres ganzes bilden, in dem sich jeder wieder findet? mich verblüfft es immer wieder, wie aus dem organisch, selbstorganisierten zusammenspiel, so schöne und geordnete dinge entstehen konnten.
July 22, 2008
teil einer kulturellen explosion
musik ist so alt wie der mensch selbst und hat sich mit dem menschen mit entwickelt. selten, doch immer wieder, gab es entwicklungssprünge in der musikgeschichte und genau das durchleben wir gerade - einen bombofetten entwicklungssprung. die elektronik hat in den sechzigern eine neue klangwelt auf die der akustischen musik aufgesetzt, und der computer hat diese in letzter zeit mit der rasant anwachsen vielfalt von klangerzeugern und klangverarbeitungswerkzeugen extrem diversifiziert. das breitbandinternet als massenmedium und die ins bodenlose fallenden preise von datenspeichern, haben die verbreitung und verfügbarkeit von musik schlagartig anschwellen lassen. ein musikproduktionsstudio, dass vor zwanzig jahren noch eine million euro gekostet hätte, kann man heute in form eines internetlaptops am supermarkt an der kasse für 400 euro mitnehmen, die funktionalität gibt’s umsonst als freeware zum download. die anzahl von musikvertriebsdienstleistern, die in den gesamten siebziger jahren entstanden sind, entstehen heute jeden tag in form von internetradios, audioblogs oder rss-feeds. wo vor ganz kurzem noch das physische produzieren eines datenträgers, eine vertriebdienstleistung und eine kaufhandlung von nöten waren, um den besitz von musik zu übertragen, reicht heute ein mausklick. wo gestern noch jede kopie eines musikdatenträgers ein urheberrechts- und kaufakt war, fließt heute musik in form von komprimierten daten fast frei, wie ein entfesseltes naturelement durch die glasfaserkabel unseres planeten. und weil‘s grad geht, treffen sich jetzt musiker - nein nicht nur musiker – auch hausfrauen und handwerker, die irendwann mal bei aldi ein notbook gekauft haben und beginnen damit gemeinsam zu musizieren, ja musik zu produzieren und global zu senden. sie beherrschen kein instrument, können keine noten lesen, hatten in der schule nur eine stunde musikunterricht in der woche, haben vielleicht schon mal das wort quintenzirkel gehört, aber haben nicht den blassesten schimmer was das bedeuten könnte. praktisch jeder kann mitmachen, weil nicht mehr motorische fertigkeiten, sondern primär hörerfahrung zum einsatz kommen und die haben viele. sie alle fangen nochmal ganz von vorne an. nehmen die grundlegendste eingenschaft von musik, den klang, und beginnen damit naiv zu spielen, wie kinder im sandkasten. sie kneten und ziehen den klang, sie stapeln, quetschen, schütteln und durchlöchern ihn, sie legen muster und treiben unfug damit. heraus kommt ein riesige bibliothek von neuer musik und eine neue kulturelle kraft. denn millionen neuer klänge werden erschaffen, rekombiniert, selektiert - musik entsteht und wird gespeichert, global gesendet und empfangen. eine unglaubliche formenvielfalt wächst spontan aus sich selbst heraus, und alles jenseits von geld, denn alles ist nur ein spiel. wow, also ich finde das alles ziemlich cool. wir sind teil einer kulturellen explosion. macht spaß dabei zu sein!
enzo cage
enzo cage
July 19, 2008
spheric lounge - live ambient music - session 91
session 91 - 19.07.2008 - pictures - mp3s: disembodied (15.12), dark matter (16:42), illusory world (13:45) - team: jens groh, anatol locker, alfred driemel, isabelle künstler, enzo cage - postproduction: enzo cage - backup recording: anatol locker - picutes: alfred driemel, enzo cage - location: nussbaum wg es war eine fantastische session und gefühlt die beste session, die wir in der nussbaum wg bisher hatten. nachdem die overdub technik im okaliin studio letztes mal so gut geklappt hatte, probierten wirs gleich nochmal. wieder gab es einschwingphasen und klangvorstellungsrunden, bevor die aufnahme gestartet wurde. diesmal kam ableton live als recording software zum einsatz, was sich aus meiner sicht absolut bewährt hat. man kann schnell auf alle eventualitäten einer live session reagieren. wir tasteten uns in die klangwelten der titel hinein. dabei war der erste take eingentlich immer schon ein fertiger titel, den wir dann im overdub nur noch mit akzenten ergänzten. eigentlich hatten wir uns vorgenommen mit einem sehr dünnen teppich zu starten, aber es kam dann doch gleich dicker raus. nach einer babypause war isabelle zum ersten mal wieder aktiv dabei und für mich war ihr starker, positiver einfluss auf die gruppenstimmung sofort wieder spürbar. alfred war zum ersten mal auf einer privatsession dabei und hat uns vom start weg mit grossartigen klängen beballert und das mit durchgängigem feingespür und angenehm hohem selbstanspruch. nachdem mir karsten koch neulich seinen aktuellen bezug zum thema rauschen ausführlich dargelegt hatte, habe ich auch mal einen neuen blick darauf geworfen und diesmal das rauschen als raumbildenden rahmen einfach drin gelassen und bin bisher sehr glücklich damit. das thema rauschen ist wirklich zweischneidig.
June 04, 2008
spheric lounge - live ambient music - session 90
spheric lounge - session 90 - 05.06.2008 - pictures - video - mp3s: aetherwellen, voyager, lizard of oz, ganymed, venus - team: sonja noppenberger, anatol locker, christian delfs, okaliin, alfred driemel, andreas indra, marco kern, florian anwander, wolfram graser, thomas haubenreich, hartwig müller, christian werner, mister x, enzo cage - visuals: martin siegler - improvised dance: veronica hoffmann, beate bock - guest: hans-joachim roedelius - postproduction: marco kern, enzo cage - recording: florian anwander - recording-backup: wolfram graser - pictures: anatol locker - session master & video & pictures: enzo cage - guests: location: kranhallesession 90 fühlte sich rund, eingespielt und variantenreich an. trotz der starken besetzung, wir waren 14 musiker, keine spur von überladung. das zusammenspiel wirkte bis auf wenige passagen routiniert. es wurde eine betont rhythmische session, ohne jedoch, dass die rhythmen dominierten. nach der postproduction ist davon allerdings fast nichts übrig geblieben. live fühlen sich für mich rhythmusbetonte passagen oft besser an, als später zu hause auf dem sofa. diese passagen waren zwar lebendiger und auch mitreissender, aber oft in der summe klanglich uninteressant und meisstens durch überangeregtes beisteuern von mindestens einem spieler zerschossen worden. das "sich in euphorie daddeln" geht oft auf kosten der ruhe zur prüfung, ob der eigene beitrag nicht gerade das gesamtbild herunter zieht. da nehme ich mich absolut nicht aus. ich werde da getrieben oberflächlich und ballere einfach gerne mal was dazwischen, weil's grad so schön ist. auch sinkt bei schnellem handeln mein respekt vor dem beitrag der anderen. die langsamkeit von ambient lenkt die aufmerksamkeit fast wie von selbst auf die klangebene, während bei heftigen rhythmen die passung ins zeitraster oft das wichtigste kriterium beim improvisierten beisteuern wird. ich würde mir wünschen, dass wir mehr rhythmus beisteuern, der eindeutig als klangereignis konzipert ist und für sich selbst als ambient stehen könnte und das das treibende und groovende wirklich erst an zweiter stelle kommt. es ist immer noch fast immer anders herum. bei der postproduction wird selektiert, wo jeder der spielt, das was er spielt voll beherrscht und das war nur während 10% der session der fall. bei 14 spielern merkt man das bei der postproduction ganz deutlich - fast immer ist es genau ein spieler, der gerade den titel zerschießt und der rest macht tolle musik und jeder kommt mal dran in die rolle des "bösewichtes" zu schlüpfen. bei nur 4 spielern ist die zeitlich ausbeute einer session grundsätzlich deutlich höher. sonja, die spontan vorbei schaute, ohne zu wissen was sie erwartete, sang einfühlsam und kraftvoll - tastete sich zunehmend in unseren sound hinein, brauchte allerdings etwas bis sie von lead-gesang auf atmo-gesang umschaltete. das für unsere verhältnisse relativ zahlreiche publikum spendete öfter mal spontanen applaus, einige gesellten sich sogar zu den tänzerinnen. letztendlich war es eine tolle session und ich finde die fünf entstandenen titel wirklich klasse. und doch fühle ich nach 90 sessions so eine gewisse gemächlichkeit und nur noch wenig aufbruchsstimmung, die ich persönlich brauche um mich nicht zurück zu lehnen, mit dem gefühl, dass es ok ist, wenn ich immer das selbe mache. eine gute vorbereitung zu den session wirkt oft wunder. wenn man aus einer ganzen palette an gesammelten möglichkeiten aus dem moment heraus wählen kann, spart man sich zeit beim suchen, ist schneller mit dem passenden sound am start und freut sich am ende darüber, sich im selektierten titel als treibende kraft wieder zu finden. martins visuals haben in den letzten sessions regelrecht einen schub an neuerungen bekommen – er feuert immer neue, grandiose feedbackeffekte - seine [ blumen des lebens ]. er veranstaltet seit einiger zeit in den lachdach ateliers monatliche sessions, bei denen der fokus auf dem feedback zwischen improvisiertem tanz, musik und visuals liegt.
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